KOMMENDE VERANSTALTUNGEN


Osterreihe Familienliturgie Marienmünster

Herzliche Einladung zur Osterreihe Familienliturgie Marienmünster

 

Am Donnerstag, den 28. April, findet um

20:00 Uhr ein weiteres Treffen der Familienliturgie Marienmünster statt.

Treffpunkt: Pfarrheim Vörden

 

Interessierte und weitere Unterstützer sind herzlich willkommen und können sich unter der Mailadresse kiwogo@web.de anmelden.

 

Machen wir uns gemeinsam auf den Weg, wir freuen uns drauf".

 

Das Team der Familienliturgie Marienmünster!


21. Mai 2022 - Präventionskurs "Kinder schützen"

Präventionskurs „Kinder schützen“

am Samstag, 21. Mai 2022

9.30 Uhr – ca. 15.30 Uhr

im Pfarrsaal der Abtei Marienmünster

 

Zielgruppe: Gruppenleiter*innen der  Messdiener*innen ab 16 Jahre

 

Schriftliche Anmeldung bis zum 01. Mai 2022

bei :

Thomas Massolle oder t.massolle@gmx.de

37696 Marienmünsteroder, Burgstr. 18

0170-8383584

 

Benötigte Angaben:

Name, Alter, Adresse und Kirchengemeinde

Veranstalter:

Dekanat Höxter in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde St.Jakobus d.Ä.



Feierabendpilgern Im Dekanat Höxter


Anmeldung erwünscht - es geht aber auch spontan. Gepilgert wird bei jedem Wetter!


Abgelaufene Veranstaltungen


Zukunft gemeinsam gestalten - Meilenstein auf dem Weg zur Pastoralvereinbarung - 26.03.22

Kirche vor Ort im Schafstall und der Reisescheune vom Kulturzentrum Marienmünster.

 

Mehr als 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellten sich den Herausforderungen unserer Zeit. Immer größere Strukturen von Gemeindeverwaltung für eine Zukunft der Kirche vor Ort, geben genug Anlass für Unzufriedenheiten, Chancen, Kritik und Visionen.

Pastor Ansgar Heckeroth, Leiter des Pastoralen Raumes begrüßte und bedankte sich bei allen Teilnehmer/innen für Ihr Interesse. Der geistliche Impuls mit dem Lied „Wo einer allein träumt" wurde begleitetet von Josef Fuhrmann am Klavier und ausgewählten Solo-Stimmen aus dem Projektchor Marienmünster.

 

„WOFÜR BIST DU DA - Pastoraler Raum: „STEINHEIM-MARIENMÜNSTER-NIEHEIM“? Mit dieser Frage befasst sich eine dafür eigens eingerichtete Steuergruppe seid 2018.

 

Mit einer kurzen medialen Einleitung zu diesem Thema, dem „ZUKUNFTSBILD“ Paderborn und den bisherigen Arbeiten der Steuergruppe klärte Frau Gisela Fritsche aus dem Dekanat Höxter die Teilnehmer/innen auf. Die Moderation übernahm darauf die Gemeindebegleiterin Frau Ursula Altehenger und erklärte die Arbeitsaufgaben des Nachmittags. Ein wichtiger Aspekt wurde genannt. „WAS PASSIERT MIT DEN ERGEBNISSEN VON DIESEM NACHMITTAG?“ Nach einer Auswertung fließen diese in die Pastoral-Vereinbarung ein. Die erste Arbeitseinheit begann:

 

Formulierte Hindernisse und Herausforderungen galt es zu überdenken und Lösungsansätze zu diskutieren. Daraufhin wurden Stellwände mit vielen Karten bestückt, kontrovers diskutiert und Lösungsansätze überdacht. Weitere Stellwände für nicht benannte Herausforderungen, Kritik und gute Gedanken durften ebenso gefüllt werden. Diese Phase wurde beendet durch Kaffee und Kuchen.

Draußen im Sonnenschein, doch oft weiter in Diskussionen vertieft nahm dieser Phase durch das Ertönen des Gongs ein angenehmes Ende. Es folgte der Top-Akt des Nachmittags.

 

Der Kirchen-Clown Christoph Kinkel trat auf. Mit lustigen Geschichten aus dem Vatikan, verbunden mit Jonglage wurden die Teilnehmer/innen in eine humorvolle gelöste Stimmung versetzt, bevor es in die zweite Arbeitsphase ging. Es gab folgenden Leitsatz:

 

AUF DER GRUNDLAGE DES EVANGELIUMS GEMEINSAM (ST.-NI.-MA.) DEN EINZELNEN IM BLICK MIT SEINEN BEGABUNGEN UND FÄHIGKEITEN UNTERSTÜTZEN UND FÖRDERN ZUR EHRE GOTTES UND DES LEBENS. ZIEL: DEN GLAUBEN IN SEINER GANZEN VIELFALT WEITERGEBEN.

 

Jeweils ein Farbteil von diesem „Leitsatz“ für den Pastoralen Raum befand sich auf den Stellwänden und wartete wiederum mit Gedanken, Kritik und Anregungen aufgefüllt zu werden. Neben den vielen Gesprächen passierte auf diesem Meilenstein wesentliches. Menschen trafen sich im Austausch, lernten sich kennen und wertschätzten einander. Wer wollte, war herzlich eingeladen im Anschluss die heilige Messe, gestaltet mit der Band „Gegenwind“ zu besuchen.

 

Dieser Nachmittag war sicherlich für viele Menschen ein Highlight. Gemeinsam Miterleben wie Sorgen, Kritik und Hoffnung den Verantwortlichen vertrauensvoll entgegengebracht wurde. Der Ruf nach Stärkung und Veränderung ist hörbar und ebenso deutlich wurde, es braucht viele Schultern und ein wertschätzendes offenes miteinander.

 

Herzlichen Dank!


20. März 2022 - Den Kompass neu ausrichten - ökumenisch pilgern

Pilgern und Preußen fangen beide mit dem Buchstaben "P" an. Vor dem Pilgern wurde in einem Kurzvortrag von Josef Fuhrmann deutlich, dass im Jahr 1803 Preußen, die Abtei Marienmünster  für die Katholische Kirche und Evangelische Kirche aufgeteilt hat. Deswegen gibt es heute noch neben der großen Abteikirche auch eine evangelische Kirche. Die war jedoch vorher eine Molkerei gewesen. Nach dem historischen Grundlagenbericht und den vielen Teilungsgeschichten ging es zunächst um die Hoffnung auf Frieden und Gemeinschaft. Mit Gesang und Gebet wurde gemeinsam die Sehnsucht nach Frieden, dem großem "Shalom" Raum gegeben. Berührt von der Hoffnung, dass der Krieg ein Ende haben möge, teilte sich die Pilgergruppe in zwei Teile auf.

Der erste Weg führte von der Abtei am Kreuzweg entlang in Richtung Münsterbrock. Pünktlich auf 16 Uhr, am Ende vom Kreuzweg, gab es eine Schweigeminute um in die Friedensgebet in Deutschland mit einzubinden.

Aufgefordert die eigenen Füße zu spüren, seinen Körper auszurichten begann eine kleine Meditation. Spüre ich wie ich verbunden bin mit dem Himmel? Spürst du das "Ja" deines Schöpfers in dir. Du bist wertvoll und einzigartig. Du bist wunderbar, so wie du bist.

Einatmen und ausatmen und ankommen.

Mit Leichtigkeit gibt es danach den Berg hinunter Richtung Münsterbrock. Der schöne Ausblick auf die Abtei und der Oldenburg in glänzendem Sonnenschein war eine Belohnung als wenn Gott sagen wolle: "Siehe, ich mache alles neu!".

Münsterbrock durchschritten und kurz abgebogen standen alle am Rand eines Feldes. Wo ging es es jetzt lang. Die Frage " Wissen Sie wo es jetzt weiter geht?" von der ausgebildeten Pilgerleitung Heidi Fuhrmann stand zwischen uns.

Wissen wir immer wo es lang geht oder sind wir manchmal in eine Sackgasse gelaufen? Wir wurden ins Schweigen entlassen für die nächste Etappe bis zum Kulturzentrum der Abtei. Auf dem Weg dorthin gab es die Geschenke aus Gottes Schöpfung. Empfangen durch offene Sinne braucht Schweigen. So wurde es leise zwischen uns damit der Reichtum in uns ankommen durfte. Durch Farben der Natur, Gerüche und frischem Wind wurden genug Anreize gesetzt um die Schatzkammern der Pilgerherzen neu zu füllen.

Nach einem kurzem Zwischenstop am Kulturzentrum ging es über den langen Holzsteg zum angrenzenden Teich. Dort spiegelte sich die Silhouette der Abtei im Glanz der Wasseroberfläche.

Von ganz alleine wurde es ruhig und das Staunen diesen "Rembrand" aus der Hand Gottes füllte die Sinne. Ein kurzer Weg war es noch bis in die Abteikirche. Dort gab es den Pilgersegen als Abschluss des gelungenen Nachmittags.

Ein herzliches Dankeschön den Veranstaltern. Im fröhlichen Ausklang mit einem Brot und Wein wurde Eindrücke getauscht und der Abschluss genossen. Vielen Dank!