PILGERWANDERUNGEN RUND UM DIE ABTEI MARIENMÜNSTER - 2024

PILGERN ist eine besondere Auszeit für Körper, Geist und Seele. Pilgernde lassen für eine gewisse Zeit Alltägliches hinter sich und machen sich auf den Weg zu sich selbst und zu Gott. Auf unseren Pilgerwegen werden uns Impulse, Gespräche und Schweigezeiten begleiten. Die Teilnahme ist kostenlos.

Wir pilgern bei jedem Wetter. Bitte denken Sie daher daran, entsprechende Kleidung und ggfs. Getränke mitzunehmen.


Treffpunkt zu den Wanderungen ist jeweils der Parkplatz der Abteikirche Marienmünster.

 

Eine Anmeldung ist bis 8 Tage vorher bei Michaele Grote (Gemeindereferentin) erwünscht - telefonisch unter

05274/95875 oder per Mail an mgrote-pv-nieheim@t-online.de.

 

Wir freuen uns auf Sie!  Ihre Pilger-Begleiterinnen Heidi Fuhrmann & Michaele Grote.

 

PROGRAMM

 

FREITAG, 31.05.24 - 17.15-19.00 Uhr

SPURENSUCHE AUF SCHMALEN PFADEN

Feierabendpilgern, ein Angebot des Dekanats Höxter. Anmeldung unter Tel. 05272 394620-0 oder

per Mail an info@dekanat-hx.de.


SAMSTAG, 29.06.9.00-17.00 Uhr

SICH NEU AUSRICHTEN

Tagespilgerwanderung auf dem „Weg der Stille“ von Schwalenberg zur Abtei.


SAMSTAG, 27.07.24 - 14.00-18.00 Uhr

HINAUS IN DIE WEITE

Was lässt mich frei sein?
Was eröffnet mir neue Wege?


FREITAG, 23.08.24 - 15.00-18.00 Uhr

SICH TRAUEN

Was macht mir Mut dem anderen, mir
selbst und dem Leben zu trauen?


SAMSTAG, 07.09.24 - 14.00-18.00 Uhr

ERFÜLLT SEIN

Wovon bin ich erfüllt in den Höhen und
Tiefen des Lebens?


SONNTAG, 13.10.24 - 9.00-12.30 Uhr

SICH FALLEN LASSEN
Beginn ist die Eucharistiefeier in der Abteikirche. Der anschließende kurze Pilgerweg klingt aus bei einer Pilgersuppe.

 

Download
Pilgerwanderungen 2024 Handzettel A5
Alle Infos und Termine als Handzettel im praktischen DIN A5 Format.
Pilgerwanderungen_2024_Handzettel.pdf
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Feierabendpilgern - Ein Rückblick

 

"Spurensuche auf schmalen Pfaden" - Ein Rückblick

Zwei Stunden – am Ende der Woche - zum Feierabend – eine Auszeit:

 

So versprach es die Einladung und so kamen fast 30 Teilnehmer aus dem gesamten Dekanat Höxter nach Marienmünster zum „Feierabendpilgern“. Gut fünf Kilometer führte der Weg vorbei an besonderen Orten rund um die Abtei. Die eigenen Spuren auf dem Lebensweg zu entdecken, nach vorne zu blicken um die richtige Spur zu finden, das waren Inhalte der Stationen auf dem Weg.

Der Tag endete mit dem Segen in der Klosterkirche und einen gemeinsamen Ausklang im Pfarrsaal.

 

Ein besonderer Dank geht an Heidi Fuhrmann und Elisabeth Seifert, die diese Pilgerwanderung vorbereitet und begleitet haben.


"Schöpfungswanderung"

„Die Wanderung für Kommunionkinder unter der Leitung von Frau Heidi Fuhrmann zum Thema Schöpfung war ein wundervolles und lehrreiches Erlebnis für Eltern und Kinder. Anhand des Schöpfungsberichts wurden an sieben Stationen die verschiedenen Aspekte der Schöpfung spielerisch erkundet. Diese interaktive Art, die Schöpfung zu entdecken, ermöglicht es den Kindern, die Bedeutung und Schönheit der Natur auf eine einzigartige Weise zu erleben.

Von der Erschaffung des Himmels und der Erde bis zur Erschaffung der Tiere und Pflanzen - jede Station bot den Teilnehmern die Möglichkeit, die Vielfalt und Komplexität der Schöpfung zu erkunden. Durch spielerische Aktivitäten und Gesprächen konnten die Kinder ein tieferes Verständnis für die Natur und ihre Wichtigkeit entwickeln.

Der Abschluss des Tages mit einem gemeinsamen Mitbring -Picknick im Pfarrsaal schaffte eine gemütliche Atmosphäre, in der die Familien Zeit miteinander verbringen und die Eindrücke des Tages teilen konnten. Es ist schön zu sehen, wie solche Veranstaltungen nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch Gemeinschaft und Glauben fördern.

Die Schöpfungswanderung ist ein Teil der Kommunionvorbereitung für den gesamten Pastoralen Raum Steinheim- Nieheim - Marienmünster. Solche Initiativen, die Kinder und Familien dazu ermutigen, sich mit dem Glauben und der Schöpfung auseinanderzusetzen, sind von unschätzbarem Wert.

 

Wenn Sie mehr über ähnliche Veranstaltungen erfahren möchten, nehmen Sie gerne Kontakt mit dem Pfarrbüro Marienmünster (Link) auf.“


10 jähriges Pilgertreffen in Kollerbeck

Bonifatiusroute, Jakobsweg, Ulm, Santiago, ob in Deutschland, Italien oder Spanien, Pilgern lässt sich fast überall. Ein beständiges Pilger-Angebot im Pastoralen Raum „Steinheim-Marienmünster-Nieheim“ wurde durch die Gemeindereferentin Michaele Grote vor über zehn Jahren geschaffen und hält weiter an. Die Professionalität in Planung, Organisation und Durchführung konnte bei dem 10 jährigen Wiedersehenstreffen in vielen Details von den Pilgern genossen werden.

Ohne eine kleine Pilgertour durfte dieses Treffen natürlich nicht stattfinden. Es ging von Kollerbeck nach Rischenau und zurück durch Wald und Wiesen. Angekommen in Rischenau gab es eine kleine Erfrischungspause in Form von Kaffee und Limos. Danach ging es zurück über Biesterfeld, teilweise im Schweigen nach Kollerbeck.

Für die Pilgerinnen und Pilger gab es im Pfarrheim in Kollerbeck zunächst ein Cocktailempfang der besonderen Art mit frischen Himbeeren. Dieses Kaltgetränk zauberte vielen ein Lächeln ins Gesicht und die Strapazen des Weges waren erst einmal vergessen.

Im großen Raum und auch auf dem Außengelände vom Pfarrheim durfte nun an bunt dekorierten Tischen mit Bildertafeln der Pilgerreisen Platz genommen werden. Ein Buffet mit Kuchen und frisch gekochtem Kaffee lockte in die Entspannungsphase. Über 500 Bilder liefen aus den vergangenen Jahren per Beamer in einer Endlosschleife. Erinnerungen brachen auf und es wurde Herzlich gelacht und sich ausgetauscht.

So ein Tag klingt nicht einfach so aus. Ein kleiner spiritueller Abschluss auf dem Parkplatz mit Gebet und herzlichen Worten des Dankes wurde dazu in den Himmel geschickt.

Viele kleine große Heinzelmännchen waren im Hintergrund aktiv, die ganz entscheidend zum Gelingen dieses Pilgertages beigetragen haben: technische Ausstattung, Kaffeekochen, Fahrdienst, Kuchenspenden, Dekoration …

 

 

Allen ein herzliches Danke-Schön und weiter einen

 

„Buen Camino“, was so viel heißt wie:

 

„Guten (Jakobs)Weg.

Pilger sein meint:

  • Im Unterschied zum Wandern breche ich zu einem „heiligen“ Ort auf.
  • Auf ein Wort, eine Idee oder einen Gedanken hin lasse ich Wohlbekanntes hinter mir und vertraue dabei, dass alle und alles, woran mein Herz hängt, in Gottes Händen gut aufgehoben ist und ich ohne Angst weggehen kann.
  • Ich gehe, weil ich glaube, dass ich im gewohnten Dasein noch nicht alles gefunden haben, was für mein Leben wichtig ist und hoffe, dass mich Neues und Wichtiges erwartet, ohne das mein Leben ärmer bliebe.
  • Ich rechne damit, dass Gott mich auf diese Fahrt geschickt hat und mir in diesen Tagen Erfahrurgen schenkt, die mich näher zu IHM, zu mir selbst, zu den Menschen und zur Schöpfung bringen.
  • Ich erlebe, wie das tägliche aufbrechen- unterwegssein – ankommen zur Routine werden und wie mir diese einfache Tagesstruktur Freiräume schenkt.
  • Ich bin mir bewusst, dass der Weg etwas mit mir macht und dass die ständige körperliche Bewegung auch innerlich bei mir viel bewegt.
  • Ich freue mich auf das Ankommen mit dem überwältigenden Gefühl, es geschafft und ein Ziel erreicht zu haben.