Rückblick Advents-Aktionen


Impressionen der verschiedenen Aktionen im Advent aus unserem Pastoralen Raum

Die momentane Corona-Pandemie fordert uns alle heraus und alles ab. Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln bestimmen unseren Alltag.

Dennoch haben sich einige Dörfer viele schöne Aktivitäten und Aktionen einfallen lassen, um diese besondere Zeit zu gestalten. 

Alle Aktivitäten fanden mit Unterstützung des Weihnachtsfonds des Erzbistums Paderborn statt - auch dafür herzlichen Dank!

Allen Beteiligten und Engagierten ein herzliches „Dankeschön“!


In Vörden feierten Kinder und Erwachsene auf dem Kirchplatz eine gut besuchte und stimmungsvolle Krippenfeier. Die Kirche St. Kilian erstrahlte dabei und an den Weihnachtstagen beeindruckend in festlichem Schein. Firma Neumann aus Grossenbreden hatte dazu das Bauwerk in das rechte Licht gesetzt - nicht zuletzt, weil die Kirche vor genau 100 Jahren das elektrische Licht der Welt erblickte.

 

St. Kilian erstrahlt in blauem Licht zur Heiligen Nacht



Musik spielte in Entrup eine wichtige Rolle, um trotz Abstand gemeinsam weihnachtlich feiern und beten zu können. Zum Heiligen Abend erklangen vom Entruper Telegraphenturm aus das Weihnachtsevangelium und weihnachtliche Bläserstücke. Die Entruper Gemeindemitglieder konnten von der eigenen Haustür aus (auch Dank dezent eingesetzter Tontechnik) mit Abstand beten und den Musikverein Sommersell gesanglich begleiten. 


Auch in Bredenborn haben viele helfende Köpfe und Hände angepackt und kurzerhand die Gottesdienste in die Schützenhalle verlegt. Und trotzdem war kurz vor Weihnachten nicht klar, ob etwas stattfindet.

Der Heilig Abend kam und begann mit einer kurzen Weihnachtsandacht für Familien auf dem Schützenplatz. Hier wurde mittels einer Diashow und Unterstützung der Kommunionkinder die Weihnachtsgeschichte vorgetragen und zusammen gebetet. Passend  zu dem Lied "Tragt in die Welt nun ein Licht" gab es zum Abschluss noch eine kleine Überraschung für Klein und Groß und auch das Friedenslicht konnte mitgenommen werden.

 

Um 16:00 Uhr fand die Christmette statt. Zu Beginn der Messe segnete Pastor Bischoff die "alte" Bredenborner Krippe, die in der Schützenhalle aufgebaut war, und das Friedenslicht wurde an die anwesenden Gottesdienstbesucher verteilt. Der Abschluss der Messfeier fand auf dem Schützenplatz statt, wo alle Messbesucher mit Abstand und Friedenslicht oder Prozessionskerze zusammen kamen und den Liedern "Stille Nacht" und "O Du Fröhliche" lauschten. So bekamen auch die nicht anwesenden Gemeindemitglieder ein musikalischen Weihnachtsgruß aus der Christmette.


Zum Schluss noch ein Dank an unsere kreativen Köpfe, dem Herrn vom Licht und Ton, dem Deko-, Krippen- und Hütten-Teams, dem Ordnungsdienst, dem Heimatschutzverein, dem Musikverein Bredenborn, den Hauptamtlichen und den Kommunionkindern, sowie deren Eltern.


In Himmighausen bereiteten ehrenamtliche Gemeindemitglieder zusammen mit Kirchenvorstand und Mitgliedern des Pfarrgemeinderates weihnachtliche Postkarten vor. Die Holzpostkarte "Krippe" vom Bonifatiuswerk erreichte jeden Haushalt im Dorf. Sie trug das Licht der Krippe aus der weihnachtlichen Kirche zusammen mit Weihnachtsgrüßen des PGR in alle Haushalte.

Älteren Menschen bzw. Kranken in unserer Kirchengemeinde wurde eine Kerze "Hoffnungsträger" überreicht, da dieser Personenkreis defintiv während der Corona-Pandemie vom Besuch der Kirche während der Weihnachtszeit ausgeschlossen war.

 

Die Freude über diese Aufmerksamkeiten war sehr groß, was sich in den Rückmeldungen der Gemeindemitglieder wiederspiegelte. Insbesondere die älteren und kranken Gemeindemitglieder, die eine Kerze geschenkt bekommen haben, freuten sich über ein Licht in der dunklen Jahreszeit. Weihnachten 2020 war jedoch anders. Somit war ein Zeichen der Kirche in Form einer aufklappbaren Weihnachtskrippe, ein Gruß und die Kerze eine wertvolle Bereicherung, die großen Anklang gefunden hat.

(M. Risse, M. Brakhane)

Die Hl. Messen zu den Adventsgottesdiensten und die Krippenfeier feierte die Gemeinde mit großer Resonanz in der Festscheune.  




Gemeinsam wartete die Gemeinde Eversen unter dem Thema: „Das Licht der Welt kennt kein Corona“ auf die Ankunft des Menschensohn – und hatte dazu, auf einer Wiese nahe der Kirche, ein Adventskalenderhaus errichtet.

 

Hinter dem Kläppchen  verbargen sich jeden Tag besinnliche Geschichten, Impulse zu einigen Gedenktagen im Advent und kleine adventliche Geschenke, die viele kreative  Gemeindemitglieder für  das ganze Dorf dort bereitlegten. Gebaut und angemalt wurde das Haus von jungen Leuten der Schützenbruderschaft und initiiert von Gaby Beckmann gemeinsam mit dem Gemeindeausschuss der Kirchengemeinde. „Dieser große Adventskalender, mit den gesamten Aktionen rundherum, ist ein echtes, großes Gemeinschaftswerk vieler Menschen und Vereine aus dem gesamten Dorf. Wir sind dankbar, dass Corona nicht nur lähmt ,sondern  auch  bei uns Kreativität und Tatkraft geweckt hat. Der Adventskalender soll den großen wie den kleinen Leuten im Dorf die Zeit bis Weihnachten verkürzen, ihnen jedoch vor allem zeigen: Niemand ist in dieser schwierigen Zeit allein, wir sind für einander da.“

 

 

Was sich hinter den Kläppchen so verbarg? Am 4. Dez. etwa 60 Bündel mit Kirschbaumzweien, dazu ein besinnlicher Text über das Leben der hl. Barbara,  am 6.Dez. Wissenswertes über Bischof Nikolaus und für die Kinder einen Stutenkerl und die Großen ein Plätzchen.

 

Zum Mitnehmen, zum Besinnen und zum Mit-Warten. Und auch das Krippenspiel fiel zu Weihnachten nicht aus. Es war nur anders:  in Form eines Hörspiels. Als CD im Kläppchen am Hl. Abend 24.Dez.



Die Kirche in Kollerbeck befindet zu Zeit in Renovierung - aber die Kollerbecker machten aus der Not eine Tugend: sie verlegten die Hl. Messen an den Adventssonntagen sowie die Krippenfeier auf den Platz vor dem Pfarrheim. Hier konnten sich die Gemeindemitglieder mit Abstand versammeln und die Gottesdienste feiern.

 

Die Vorbereitungen waren schnell erledigt: Das Krippenhäuschen wurde geschmückt, Lautsprecher installiert - und auch Pastor Dr. Falke-Böhne konnte mit warmen Handschuhen dem Kollerbecker Winter gut die Stirn bieten. 



Die Mitglieder der Gemeinde in St. Peter und Paul Sommersell erreichten nicht nur postalische, sondern auch musikalische Grüße: ehrenamtliche bereiteten über 300 Grußkarten mit Nikoläusen aus Schokolade vor, die an die Haushalte des Dorfes verteilt wurden.

Musikalisch umrahmt feierten die Sommerseller an den Adventssonntagen sowie an Hl. Abend gemeinsame Andachten. Kleine Bläsergruppen des Musikvereins verteilten sich an verschiedenen Stellen im Dorf, so daß die Menschen von ihrer Haustür aus in großem Abstand, aber dennoch gemeinsam adventliche Lieder singen konnten. Dazu erstrahlte ein großer Außen-Adventskranz vor der Pfarrkirche. 

Vielen Menschen fehlte (und fehlt immernoch) die Möglichkeit, in den Gottesdiensten zu singen - und so bedeutete diese Lösung für alle Sommerseller eine große Freude.       



Wird fortgesetzt!